New PDF release: Anerkennung und Gewalt an Schulen: Eine evidenzbasierte und

By Tilmann Kammler

ISBN-10: 3531184482

ISBN-13: 9783531184487

ISBN-10: 3531190539

ISBN-13: 9783531190532

Wie wirken sich schulische und familiäre Anerkennungskonflikte auf das Selbstkonzept von SchülerInnen, auf deren Zugehörigkeit zu aggressiven Peergroups und auf die von ihnen gezeigte Gewalt im Schulalltag aus? Tilmann Kammler nutzt zur Klärung dieser Fragen ein umfangreiches Messinstrument, das neben Teilen aus bestehenden Studien (Forschungsgruppe Schulevaluation, PISA u. a.) auch neue Operationalisierungen zur Verfügung stellt. Neben der Befragungen von 530 SchülerInnen und der Erarbeitung von Strukturgleichungsmodellen führt der Autor eine experimentelle Intervention durch, bei der er davon ausgeht, dass von Misserfolgen und Desintegration geprägte SchülerInnen durch institutionelle und strukturelle Anerkennung ein positives Selbstkonzept entwickeln und in der Folge seltener Gewalt zeigen. Der Verlauf und die Folgen der Intervention werden durch einen Methodenmix umfassend analysiert und dokumentiert. Neben einer Überprüfung zentraler Thesen des Desintegrationsansatzes von Wilhelm Heitmeyer und der Anerkennungstheorie Axel Honneths liefert der Autor auch praktische Empfehlungen für den Schulalltag.

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118 113 Vgl 114 Vgl. 115 Vgl. 116 Vgl. 117 Vgl. 118 Vgl. Cierpka, M. (2002), S. 67 ff. ; Montada, L. (2002), S. ; Heitmeyer, W. (2005), S. 90 Mantell, D. M. (1972), S. ; Gerrig, R. J. (1996), S. 708 ebenda, S. 119 Institutionelle Ebene Auf dieser Ebene sind der Interessenausgleich zwischen den beteiligten Rolleninhabern und die vorhandenen Partizipationsmöglichkeiten für das Individuum das Maß für gelungene Anerkennung. Die auf institutioneller Ebene gültige Anerkennungsform bezieht sich in der Mehrheit gesellschaftlicher Arbeitsfelder auf das Prinzip der Leistung, denn in einer arbeitsteiligen Gesellschaft mit organischer Solidarität erfahren Individuen Anerkennung nur in dem Maße, in dem sie durch ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zur Verwirklichung der ethischen Grundüberzeugungen der sozialen Gemeinschaft beitragen.

2005), S. 112 98 Vgl. ebenda, S. 112 99 Vgl. Hafeneger, B. (2007), S. 53 ff. 100 Vgl. ; Wiezorek, Chr. (2005), S. 109 50 Theoretische Grundlagen der Gewaltgenese durch das dissoziale bzw. gewalttätige Verhaltensweisen ausgelöst werden bzw. das der Hypothese Nahrung gibt, dass mangelnde Anerkennung zu Gewalt führt. Zum anderen wird aber auch deutlich, dass der Heranwachsende während des zweiten Schrittes der Identitätentwicklung in der Pubertät zwangsläufig eben durch Nicht-Anerkennen bzw. Negieren der Bezugspersonen und der dadurch erzeugte Reibung den eigenen Identitätskern entdecken muss.

163 Hegel, G. F. W. (1986), S. 144 Honneth, A. (1992), S. 164 Benjamin, J. (1993), S. 40 Riemann, F. (2003), S. 14 f. Benjamin, J. (1993), S. 41 f. Theoretische Grundlagen der Gewaltgenese 49 ren behaupten wollen, indem sie zeigen, an kein bestimmtes Dasein geknüpft zu sein. Im äußersten Extremfall ist Ego sogar bereit, seine Existenz im Verhältnis zu Alter aufs Spiel zu setzen, indem er zeigt, dass ihm das eigene Leben nichts bedeutet. Wenn aber auch Alter unter Einsatz des eigenen Lebens dagegenhält, dann entsteht jener absolute Gegensatz zu reiner Anerkennung, welcher im Kampf auf Leben und Tod besteht.

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Anerkennung und Gewalt an Schulen: Eine evidenzbasierte und theoriegeleitete Interventionsstudie im Praxistest by Tilmann Kammler


by Robert
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